Montag, 29. Dezember 2014

ACHTUNG! SCHNEE/GLÄTTE/FROST: Es herrschen allgemein winterliche Straßenverhältnisse.

Vorübergehend gelangt NRW in den schwachen Zwischenhocheinfluss, bevor in der Nacht erneut eine schwach ausgeprägte Warmfront aufzieht.SCHNEE/GLÄTTE/FROST: Es herrschen allgemein winterliche Straßenverhältnisse. Dabei muss vor allem im höheren Bergland bei leichtem Dauerfrost auf Straßen und Wegen mit Glätte gerechnet werden. In der Nordwesthälfte ist die Glättegefahr bei leicht positiven Temperaturen tagsüber geringer. Im Laufe des Nachmittags muss aber auch dort bei zurückgehenden Temperaturen erneut mit Glätte gerechnet werden. Vor allem in den Staulagen des Berglands können bis zum Abend um 2 cm Neuschnee fallen.In der Nacht zum Dienstag zieht von Norden erneut ein Niederschlagsgebiet auf. Dabei fallen vor allem in Westfalen 1 bis 3 cm, in Staulagen des Weserberglands um 5 cm Neuschnee. Nachfolgend geht der Niederschlag in Regen über, örtlich ist dabei auch Glatteisbildung möglich. WIND/SCHNEEVERWEHUNGEN: Heute Vormittag lebt der Wind im Bergland teils stark böig auf. Dann werden einzelne Windböen zwischen 50 und 60 km/h (Bft 7) aus West bis Nordwest erwartet. Es muss mit Schneeverwehungen gerechnet werden.
Letzte Aktualisierung: 29.12.2014, 13.34 Uhr
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Freitag, 12. Dezember 2014

Heute gelangt Nordrhein-Westfalen zunehmend in den Einflussbereich eines Sturmtiefs Freitag, den 12.12.2014

Heute gelangt Nordrhein-Westfalen zunehmend in den Einflussbereich eines Sturmtiefs, das sich von Irland über den Ärmelkanal in Richtung Nordsee verlagert.(SCHWERER) STURM/ORKANARTIGE BÖEN: Heute treten im Flachland verbreitet STURMBÖEN (75 bis 85 km/h (Bft 8-9)) auf; im Westen sowie in Hochlagen sind auch SCHWERE STURMBÖEN (90 bis 100 km/h (Bft 10)) möglich. Vereinzelt sind auf freien Berggipfeln orkanartige Böen bei 110 km/h (Bft.11) nicht ausgeschlossen. DAUERREGEN: Durch länger anhaltenden Regen kann sich von Freitagvormittag bis in die Frühstunden des Samstag vor allem in den Weststaulagen von Eifel, Bergischem Land und Siegerland eine Dauerregensituation mit Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden einstellen. 
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Die stürmische BILLIE

Es wurde ja bereits seit Tagen angekündigt und erwartet, dass der
heutige Freitag besonders in der Mitte und im Norden Deutschlands ein
teils stürmischer Tag werden würde. Und auch wenn es für die Bewohner
Norddeutschlands jetzt kein außergewöhnlich starker Sturm sein wird,
so sorgten die vergangenen sehr ruhigen Wochen dafür, dass sich
dieser Wetterwechsel deutlich bei jedermann bemerkbar machen wird.
Wie so oft stellt man sich nun die Frage, welches "Wetterungetüm"
genau für diesen windigen Wetterabschnitt verantwortlich gemacht
werden kann.

Um die Ursachen verstehen zu können, muss man seinen Blick nach
Westen richten, dorthin wo für uns über das Jahr gesehen in den
meisten Fällen das abwechslungsreiche Wetter seinen Ursprung hat. In
den vergangenen Themen des Tages (9. und 10.12.), aber auch in den
entsprechenden synoptischen Übersichten wurde von einem kräftigen
Tiefdruckgebiet namens ALEXANDRA berichtet. Dieses Tiefdruckgebiet
bildete sich am 8.12. südlich von Grönland und zog im Verlauf des
9.12. unter beachtlicher Verstärkung über Island in das südliche
Gebiet des Europäischen Nordmeeres. Auch wenn man auf Island
sicherlich einiges an Wind gewohnt ist, so waren Böen um oder teils
deutlich über 150 km/h in einigen Bereichen der Insel auch dort
sicherlich nichts Alltägliches. Durch die Orographie angefacht konnte
die Windgeschwindigkeit lokal extreme Werte erreichen, wie einige
Stationen im Nordwesten der Insel im Verlauf des Nachmittags zeigten
(Botn i Sugandafirdi (270 m) über N.N. mit über 220 km/h oder
Gemlufallsheidi (250 m über N.N.) mit 205 km/h). Dieser mächtige
Orkan sorgte nun rückseitig für einen markanten Ausbruch polarer
Luftmassen von Grönland, wobei eisige Luftmassen mit Werten von
deutlich unter - 10 Grad Celsius über den Nordatlantik südwärts
geführt wurden. Hiermit wurde nun der Grundstock für unseren windigen
Tag gelegt.

Wieso das? Tiefdruckgebiete benötigen Bereiche mit
Temperaturgegensätzen. Je ausgeprägter diese sind, umso stärker kann
die mögliche Tiefdruckentwicklung ausfallen. In diesem Fall sorgte
das Azorenhoch dafür, dass warme und feuchte Luftmassen über dem
nördlichen Atlantik nach Norden geführt wurden, die auf die südwärts
stoßenden kalten Luftmassen trafen. Es konnte sich eine ausgeprägte
Luftmassengrenze ausbilden, die von Neufundland quer über den
Nordatlantik bis zur Biskaya reichte. Jetzt wurde nur noch eine
Störung entlang dieser Luftmassengrenze benötigt, die dafür sorgt,
dass sich diese gegensätzlichen Luftmassen vermischen, also die warme
Luft nach Norden geführt wird, während die kalte Luftmasse rückseitig
nach Süden gelenkt wird.
In der Nacht zum Donnerstag (10. auf den 11. Dezember) war dies rund
1000 km östlich von Neufundland der Fall, wo eine schwache Verformung
der Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) in den Modellkarten
ausgemacht werden konnte. Diese Störung konnte nun als eine "Welle"
bezeichnet werden und als sie ein eigenständiges Tiefdruckzentrum mit
abgeschlossenen Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) entwickelte,
erreichte sie das Stadium eines Randtiefs. BILLIE war über dem
nördlichen Atlantik geboren.
Die Bereiche mit entsprechend markanten und hochreichenden
Temperaturgegensätzen (in der Meteorologie als Frontalzone bekannt)
beherbergen auch sehr hohe Windgeschwindigkeiten in großen Höhen.
Dies war auch bei BILLIE der Fall, bliesen doch die Winde in 8 bis 9
km Höhe mit über 250 km/h von West nach Ost. Kein Wunder, dass sich
das Randtief entsprechend rasch nach Osten verlagerte.

Im Verlauf der vergangenen Nacht überquerte BILLIE Irland und
Großbritannien rasch von West nach Ost und sorgte besonders entlang
des Ärmelkanals und dem Norden Frankreichs für teils schwere
Sturmböen um 100 km/h (Bft 10). Ausgangs der Nacht zum heutigen
Freitag erreichte BILLIE dann die Nordsee und wird im heutigen
Tagesverlauf zügig weiter nach Nordosten ziehen.
Dabei wird im Flachland von Norddeutschland und der Mitte ein stark
auffrischender Südwestwind erwartet, wobei auch wiederholt mit
Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) gerechnet werden muss. Besonders
entlang der Küstengebiete, aber auch im oberen Bergland werden
schwere Sturmböen, teils auch orkanartige Böen bis 110 km/h (Bft 11)
erwartet. Auf dem Brocken treten teils extreme Orkanböen von über
140 km/h (Bft 12) auf.

Es muss gesagt werden, dass dieses Ereignis jedoch noch relativ
glimpflich verläuft. Um diese Aussage verstehen zu können, muss man
sich kurz vor Augen führen, was die Stärke eines Sturmwirbels
ausmacht. Es ist nicht nur die Tiefe des Kerndrucks (also der
Luftdruck im Tiefzentrum) sondern die Ausprägung des
Luftdruckgradienten, der die Stärke des Windes bestimmt (wobei
natürlich beides Hand in Hand geht, denn je tiefer der Kerndruck,
umso wahrscheinlicher ist auch ein entsprechend kräftiger
Druckgradient vorhanden). Steht dem Tiefdruckgebiet ein kräftiges
Hochdruckgebiet gegenüber, baut sich ein entsprechend starker
Luftdruckgradient auf, der für die starken Winde sorgt. In unserem
Fall stand BILLIE jedoch nur eine relativ schwache Hochdruckbrücke
gegenüber, die sich vom westlichen Mittelmeer über Italien bis zum
Schwarzen Meer erstreckte. Zudem sorgt das sich rasch abschwächende
Azorenhoch dafür, dass auch rückseitig von BILLIE der
Luftdruckgradient rasch aufgefächert wurde. Es gibt somit also
mehrere Gründe, wieso der Luftdruckgradient nicht so intensiv
ausfiel, wie er hätte ausfallen können.
Dies wird jedoch die Menschen in weiten Teilen Deutschlands heute
wenig interessieren, wenn sie sich dem windigen, teils auch
stürmischen Wetter aussetzen müssen. Es bleibt nur zu hoffen, dass
sich die Schäden durch BILLIE in Grenzen halten werden.

Dipl.-Met. Helge Tuschy
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 12.12.2014
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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Hagel und Gewitter über Duisburg- Donnerstag, den 11.12.2014

Das erwarte uns heute:

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen für heute

In Böen starker bis stürmischer Wind, in exponierten Lagen und kräftigeren Schauern Sturmböen. Einzelne Gewitter, oberhalb 600 m Schnee.
Heute ist es meist stark bewölkt und es kommt zu Regen-, in den Hochlagen des Rothaargebirges und Sauerlandes zu Schnee- oder Schneeregenschauern. Örtlich sind auch kurze Graupelgewitter möglich. Bei wiederholt auftretenden Schneeschauern im Bergland kann sich in Lagen oberhalb von 600 m eine dünne Schneedecke ausbilden. Die Temperatur steigt von der Kölner Bucht bis in den Aachener Raum auf 8 Grad, sonst auf 5 bis 7, im Bergland auf 1 bis 4 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch aus Südwest. Dabei treten starke bis stürmische Böen, in exponierten Lagen sowie kräftigeren Schauern auch einzelne Sturmböen auf. In Gewitternähe und Gipfellagen sind zudem schwere Sturmböen möglich. In der Nacht zum Freitag bleibt es stark bewölkt und es kann zeitweise etwas Regen oder Schneeregen geben. Bei weiterhin mäßigem bis frischem Wind und starken bis stürmischen Böen aus Südwest geht die Temperatur auf 5 bis 3, im höheren Bergland auf 2 bis null Grad zurück.
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Aktuelles Tagesbild/ Copyright Norbert Michels http://wetter.cool


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Allgemein Glättegefahr, gelegentlich noch Schneefall oder gefrierender Sprühregen.

Heute Nachmittag und Abend ist es vielfach stark bewölkt, in höheren Lagen teils neblig-trüb. Gelegentlich fällt noch etwas Schnee oder Schneegriesel, vereinzelt auch gefrierender Sprühregen. Dabei muss streckenweise mit Glätte gerechnet werden. Die Temperatur liegt zwischen +2 und minus 1 Grad in den Niederungen und bei Werten um minus 3 Grad im Bergland. Der Wind weht schwach aus Nordost. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es überwiegend stark bewölkt. In Ostwestfalen und im Münsterland kann gelegentlich noch etwas Schnee oder Schneegriesel bzw. gefrierender Sprühregen fallen, sonst bleibt es trocken. Bei verbreitet leichtem Frost zwischen null und minus 5 Grad ist weiterhin streckenweise mit Glätte zu rechnen.
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Sonntag, 16. November 2014

Ungewöhnlich warm! Der Winter ist noch weit entfernt

Deutschlandwetter im Oktober 2014 Ungewöhnlich warm und außerordentlich abwechslungsreich
Offenbach, 30. Oktober 2014 – Der Oktober 2014 wird wohl in Erinnerung bleiben als drittwärmster Oktober seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1881. Betrachtet man die zurückliegenden Monate Januar bis Oktober, so ergibt sich auch hier ein Temperaturüberschuss von rund 2,1 Grad und damit sogar ein neuer Rekord. Der Oktober begann im größten Teil Deutschlands mit Hochdruckeinfluss und Altweibersommerwetter. Anschließend folgte fast überall eine warme südwestliche bis südliche Strömung mit Niederschlägen im Norden und Westen aber auch mit längeren trockenen Phasen im Süden und Osten. In den Flusstälern bildete sich nachts oft Nebel. Das änderte sich zu Beginn der letzten Monatsdekade beim Durchzug des ehemaligen Hurrikans „Gonzalo“. Begleitet von teils schweren Sturmböen, führte das Tief zu einem empfindlichen Temperaturrückgang sowie zu Dauerregen im Süden und ersten Schneefällen im Bergland. Ende des Monats dominierte erneut ruhiges und mildes Hochdruckwetter mit Sonne, aber auch mit Nebel und Hochnebel. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
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Dienstag, 21. Oktober 2014

ACHTUNG! Heute werden schwere Orkanartige Böen und Starkregen erwartet

Ein Sturmtief bei Schottland zieht in Richtung Deutsche Bucht und von dort aus weiter in Richtung Südost. Sein Frontensystem zieht heute über Nordrhein-Westfalen hinweg. Rückseitig davon fließt ein Schwall Kaltluft polaren Ursprungs ein. WIND: Dabei muss ab Mittag verbreitet mit STÜRMISCHEN BÖEN und einzelnen STURMBÖEN um 75 km/h (Bft 8 bis 9) gerechnet werden. In exponierten Lagen sind SCHWERE STURMBÖEN um 95 km/h (Bft 10) möglich, ORKANARTIGE BÖEN um 105 km/h (Bft 11) nicht auszuschließen. Die Sturmlage hält dabei bis zum Mittwochabend an. GEWITTER: Zudem können ab Nachmittag örtlich teils kräftige GEWITTER mit SCHWEREN STURMBÖEN, vereinzelt auch ORKANARTIGEN BÖEN sowie Graupel oder kleinkörnigem HAGEL auftreten.STARK-/DAUERREGEN: Durch wiederholt auftretende, teils schauerartig verstärkte Niederschläge können sich von Dienstag- bis Mittwochmittag in West- bis Nordweststaulagen der Mittelgebirge um 30 mm/24h akkumulieren.
Quelle DWD 
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Freitag, 17. Oktober 2014

Übersicht zur Temperaturverteilung, Niederschlag und Sonnenscheindauer in Deutschland im September 2014

Der September 2014 zeigte sich als sehr milder Herbstmonat. Fast deutschlandweit gab es nur wenige Phasen, in denen im Monatsverlauf die täglichen Durchschnittstemperaturen unterschritten wurden. Dabei waren die beobachteten Temperaturanomalien im Norden am höchsten. Die Anzahl der Sonnenstunden blieb aber etwas unter dem Mittelwert. Das Niederschlagssoll wurde an vielen Stationen nicht erreicht. Regional gab es aber auch deutliche Überschreitung der langjährigen Mittelwerte.
Die Mitteltemperatur für Deutschland lag bei 14,9 °C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um +1,4 K zu warm, während er im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 um +1,6 K zu warm war. Damit ordnet sich der September 2014 als 14. wärmster seit 1901 und 16.-wärmsten seit 1881 unter die recht warmen Septembermonate ein. Nachdem die Temperaturen der Septembermonate der letzten zwei Jahre sich um den Mittelwert des Vergleichszeitraums 1981-2010 bewegten, wurde in diesem Jahr die mittlere Temperatur deutlich überschritten. Damit ist es der 7. Monat in diesem Jahr, der auch nach dem neuen Vergleichszeitraum wärmer war als normal (Mai und August waren kälter).

Im Flächenmittel wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 54,5 mm für Deutschland gemessen. Das sind -13.3 mm oder -19.6 % weniger als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und -6.6 mm oder -10.8 % weniger als in der Referenzperiode 1961-1990. Der September 2014 war damit der 46. trockenste September in Deutschland seit 1901 und der 55. trockenste seit 1881. Die Niederschlagssumme im September liegt damit im mittleren Bereich der bisher für den September beobachten Niederschlagssummen. Dabei kam es regional zu starken Unterschieden. Im westlichen Teil der Republik, besonders in Niedersachsen, war es sehr trocken, hingegen im östlichen Teil teilweise recht feucht (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen).

Das Flächenmittel der Sonnenscheindauer lag bei 136,4 Stunden. Das sind 11,7 Std. oder -7,9 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und -13,0 Std. oder -8,7 % weniger als im Mittel der Jahre 1961-1990. Der Monat ordnet sich als 20. sonnenscheinärmster September seit 1951 in der Monatsrangfolge ein. Damit gehört der Monat zu den eher trüben Monaten. Im Norden wurde das Sonnenscheinsoll erreicht bzw. deutlich überschritten, über dem Rest der Republik war es sonnenscheinarm.

Quelle:DWD
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Freitag, 26. September 2014

ACHTUNG! Jetzt kommen die Nebeltage

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Nebel (Nebelklassifikation)

Nebel besteht aus kondensiertem Wasserdampf in der bodennahen Luftschicht. Die dabei in der Luft schwebenden, gewöhnlich mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen verringern die Sichtweite in Bodennähe.

Die Bezeichnung Nebel wird gewöhnlich dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung (100%) liegt.

Bei größeren Sichtweiten zwischen einem und <8 Kilometern sowie einer relativen Luftfeuchte von 80 % und mehr wird üblicherweise die Bezeichnung feuchter Dunst benutzt. Nebel kann sich bei Abkühlung unter den Taupunkt, bei Zunahme des Wasserdampfes durch Verdunstung und /oder Mischung von feuchtwarmer mit kalter Luft bilden. Auch eine Kombination dieser Prozesse ist möglich. Hieraus lassen sich folgende drei Nebeltypen ableiten, die in weitere Nebelarten unterteilt werden können: 1. Abkühlungsnebel
Diese Nebelart entsteht durch Abkühlung der bodennahen Luftschicht unter den Taupunkt infolge nächtlicher Ausstrahlung des Erdbodens, oder Advektion von feuchtwarmer Luft über kalten Untergrund oder orographischer Hebung. 2. Verdunstungsnebel (Dampfnebel)
Diese Nebelart bildet sich häufig bei Evaporation eines warmen und sehr feuchten Untergrundes. Dabei wird die bodennahe Luftschicht mit Wasserdampf kräftig angereichert. Die damit verbundene Übersättigung führt zur Kondensation.

3. Mischungsnebel
Diese Nebelart entsteht bei gleichzeitiger Abkühlung der Luft und Erhöhung des Wasserdampfgehaltes, vor allem im Bereich von Fronten, wo eine turbulente Durchmischung feuchtwarmer und kalter Luft stattfindet, die mit adiabatischer Abkühlung verbunden ist. Die Erhöhung des Feuchtegehalts der bodennahen Luftschicht erfolgt durch Verdunstung des frontalen Niederschlags.

Nebel gehört zur Gruppe der Hydrometeore. Siehe hierzu auch:









  • Eisnebel
  • Maretta
  • Nebelbogen
  • Nebelfrostablagerungen
  • Nebeltag
  • Nebeltreiben / Nebelschwaden
  • Nebelauflösung 
  • QUELLE:DWD
  •         

    Donnerstag, 18. September 2014

    Amtliche WARNUNG vor STARKEM GEWITTER

    Amtliche WARNUNG vor STARKEM GEWITTER
    für Stadt Duisburg
    gültig von: Donnerstag, 18.09.2014 20:03 Uhr
    bis: Donnerstag, 18.09.2014 23:00 Uhr
    ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
    am: Donnerstag, 18.09.2014 20:03 Uhr
    Wiederholt Gewitter aus Süd bis Südwest. Dabei in kurzer Zeit Starkregen bis 25 l/qm. Durch wiederholtes Auftreten können im genannten Zeitraum bis 35 l/qm Niederschlag fallen. Zudem sind Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) und teils großkörniger Hagel möglich. Die Gewitter ziehen nach Nord bis Nordost.
    ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.
    DWD / Vorhersagezentrale Offenbach 

    Vorhersage für Nordrhein-Westfalen für heute

    In der Nacht anhaltende Gewitter, örtlich Nebel. Freitag erneut auflebende Gewitter; Starkregen, Hagel - auch unwetterartig möglich
    In der Nacht zum Freitag halten sich gebietsweise Schauer und Gewitter. Dabei ist auch weiterhin Starkregen möglich, örtlich sind auch Unwetter durch Starkregen nicht ganz ausgeschlossen. Dabei ist anfangs eher die Westhälfte, in der zweiten Nachthälfte dann der Osten Westfalens betroffen. Örtlich kann sich dann erneut Nebel bilden. Die Luft kühlt auf 15 bis 11 Grad ab.
    Letzte Aktualisierung: 18.09.2014, 20.34 Uhr
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    Sonntag, 7. September 2014

    Alles zum Thema Dunst

    Bildmaterial Copyright Norbert Michels

      Dunst

    In den letzten Tagen brachte Hoch "Görge" besonders im Norden
    Deutschlands häufig Sonnenschein. Vielerorts wurde es zwar wolkenlos,
    doch so einen richtigen stahlblauen Himmel konnte man nicht
    beobachten. Eher wurde die Sicht in den meisten Gebieten durch Dunst
    getrübt. Doch was ist eigentlich Dunst und wie entsteht er?

    Dunst ist eine Trübung der Atmosphäre durch Wassertröpfchen oder
    durch in der Luft schwebende Partikel (Aerosole). Diese
    Aerosolpartikel gelangen zu einem Großteil durch natürliche Prozesse
    in die Atmosphäre (z.B. durch Stoffwechselprodukte von Pflanzen,
    Mineralstaub, Pollen usw.), ein oft nicht unerheblicher Teil wird
    aber auch vom Menschen in die Atmosphäre gebracht, wie zum Beispiel
    durch Industrie- und Autoabgase. An diesen Aerosolen und vor allem an
    den Wassertröpfchen wird das Sonnenlicht gestreut, wodurch eine
    Trübung entsteht. Von Dunst spricht man, wenn die Sichtweite unter 8
    km gefallen ist. Er unterscheidet sich dabei vom Nebel, bei dem die
    Sichtweite auf unter 1 km sinkt.

    Liegt die Luftfeuchtigkeit über 80 %, kondensiert Wasser an den
    sogenannten hygroskopischen (Wasser anziehenden) Aerosolpartikeln,
    was zur Bildung von kleinen Wassertröpfchen führt, die dann für die
    Sichteintrübung sorgen. Man spricht in diesem Fall von feuchtem
    Dunst. Er entsteht meist bei austauscharmen und windschwachen
    Wetterlagen, wo feuchte Luftmassen in bodennahen Luftschichten über
    mehrere Tage fast stationär liegen bleiben. Diese Wetterlagen sind
    typisch für den Herbst. Oft reicht die Sonnenstrahlung tagsüber nicht
    mehr aus um die Luft entsprechenden zu erwärmen, um Nebel- und
    Dunstfelder aufzulösen. Bei Fortschreiten der Jahreszeit bilden sich
    bei entsprechender Wetterlage dann auch zunehmend Nebel- und
    Hochnebelfelder.

    Allerdings kann es auch Dunst bei einer Luftfeuchtigkeit von deutlich
    unter 80 % geben. Dann spricht man von trockenem Dunst. Dieser bildet
    sich zumeist im Winter. Ursache dafür ist eine über mehrere Tage
    anhaltende, windschwache Hochdrucklage, bei der sich schwerere kalte
    Luft in bodennahen Luftschichten ansammelt. Da sich in höheren
    Schichten oft leichtere, wärmere Luft befindet
    (Inversionswetterlage), wird der vertikale Luftaustausch unterbunden,
    wobei sich in der bodennahen Kaltluftschicht Aerosole über mehrere
    Tage ansammeln können. Sammeln sich dabei Luftschadstoffe in höherer
    Konzentration an, spricht man auch von Smog.

    Dipl.-Met. Christian Herold
    Deutscher Wetterdienst
    Vorhersage- und Beratungszentrale
    Offenbach, den 07.09.2014

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    Montag, 1. September 2014

    Deutschlandwetter im Sommer 2014

    Pressemitteilung

    vom: 29.08.2014

    Deutscher Wetterdienst
    Pressestelle
    Sonnenuntergang an der Ostsee
    Sonnenuntergang an der Ostsee
    Quelle: Andreas Friedrich, DWD
    Deutschlandwetter im Sommer 2014
    Zu Beginn trocken und warm – dann viele heftige Gewitter und nass

    Offenbach, 29. August 2014 – Der Sommer 2014 zeigte sich bei insgesamt leicht überdurchschnittlicher Temperatur und Sonnenscheindauer anfangs noch recht trocken. Ab Juli gelangte Deutschland dann häufiger in den Einflussbereich von
    Tiefdruckgebieten, die Regen, zahlreiche schwere Gewitter und häufig ungewöhnlich heftige Starkniederschläge brachten. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

    Anfangs sehr warm, später deutliche Abkühlung

    Die Durchschnittstemperatur des Sommers lag mit 17,2 Grad Celsius (°C) um 0,9 Grad über dem Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung allerdings nur +0,1 Grad. Der Sommer begann mit sehr kühlen Nächten: In Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge sank das Quecksilber am 2. Juni bis zum Gefrierpunkt. Bereits eine Woche später sorgte jedoch eine ausgeprägte Hitzewelle für ungewöhnlich hohe Temperaturen, die am Pfingstmontag, dem 9. Juni, fast überall in Deutschland ihren Höhepunkt erreichte. Rheinau-Memprechtshofen, südwestlich von Baden-Baden, meldete mit 37,7°C den höchsten Wert des Sommers. Im Juli zog sich der Hochsommer mehr in den Norden und Osten Deutschlands zurück, während es beispielsweise am Bodensee deutlich frischer zuging. Der August fiel insgesamt etwas zu kühl aus. Im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hessen gab es keinen Tag mehr mit Temperaturen über 30°C.

    Zunächst zu trocken, später Schwüle und heftige Gewitter, oft mit Starkregen

    Der Sommer übertraf mit etwa 272 Litern pro Quadratmeter (l/m²) sein Soll von 239 l/m² um 13 Prozent. Im Juni war es verbreitet deutlich zu trocken, im Juli dann nur noch in unmittelbarer Küstennähe. Sonst herrschte oft große Schwüle mit nahezu tropischen Verhältnissen. Viele Unwetterwarnungen mussten herausgegeben werden, denn umfangreiche Regengebiete oder sehr langsam ziehende Gewitter brachten tlw. außergewöhnliche Wassermassen. Vom 7. bis zum 13. Juli und vom 20. Juli bis zum 5. August gingen im DWD fast täglich Meldungen von mehr als 70 l/m² in 24 Stunden ein. Die größten Tagesmengen fielen am 28. Juli in Emmingen-Liptingen bei Tuttlingen mit 109,4 l/m² und am 4. August in Cottbus mit 102,6 l/m². Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW meldete am 28. Juli in Münster sogar einen Wert von 292 l/m² in sieben Stunden. Ein Gewittersturm mit bis zu 144 km/h forderte am 9. Juni in Düsseldorf drei Menschenleben. Am 10. August richtete ein Tornado in Bad Schwalbach im Taunus erhebliche Schäden an.

    An der Ostsee viel, an den Alpen diesmal wenig Sonnenschein

    Die Sonnenscheindauer übertraf ihr Soll von 604 Stunden mit rund 628 Stunden um vier Prozent. Die sonnenscheinreichsten Gebiete befanden sich mit fast 900 Stunden an der Ostseeküste. Am wenigsten zeigte sich die Sonne am unmittelbaren Alpenrand – teilweise waren es dort noch nicht mal 500 Stunden.

    Das Wetter in den Bundesländern im Sommer 2014 (In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte der intern. Referenzperiode) Schleswig-Holstein und Hamburg: Schleswig-Holstein kam im Sommer 2014 auf 17,3°C (15,8°C), etwa 233 l/m² (222 l/m²) und gehörte mit rund 695 Stunden (645 Stunden) zu den sonnenscheinreichen Bundesländern. Im 17,9°C (16,5°C) warmen Hamburg fiel mit etwa 182 l/m² (218 l/m²) im Vergleich zu anderen Bundesländern der zweitwenigste Niederschlag. Die Sonne zeigte sich rund 645 Stunden (618 Stunden).

    Niedersachsen und Bremen: Für Niedersachsen registrierte der DWD im Sommer 17,2°C (16,2°C), etwa 238 l/m² (219 l/m²) und mit rund 610 Stunden (583 Stunden) vergleichsweise wenig Sonnenschein. Bremen zählte mit 17,7°C (16,4°C) zu den wärmeren und mit etwa 197 l/m² (219 l/m²) zu den trockeneren Bundesländern. Der Sonnenschein erreichte mit rund 645 Stunden 110 Prozent des Solls (589 Stunden). Am 29. Juli fielen in Bad Harzburg 92,2 l/m² Regen, an der Eckertalsperre sogar 99,8 l/m².

    Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern lag im Sommer 2014 bei 17,6°C (16,3°C), etwa 227 l/m² (187 l/m²) und war mit rund 720 Stunden (676 Stunden) das sonnigste Bundesland. Auf Rügen erreichte die Sonnenscheindauer fast 900 Stunden. In Barth, westlich von Stralsund, kamen im ganzen Sommer nur etwa 125 l Regen/m² zustande; in Plau am See fielen dagegen allein am 30. Juli 95,6 l/m².

    Brandenburg und Berlin: Brandenburg war mit 18,2°C (17,3°C) das zweitwärmste, mit etwa 217 l/m² (177 l/m²) ein vergleichsweise trockenes und mit rund 695 Stunden (662 Stunden) ein sonniges Bundesland. Berlin präsentierte sich mit 18,8°C (17,7°C) als das wärmste, mit etwa 162 l/m² (182 l/m²) als das trockenste und mit rund 680 Stunden (664 Stunden) als sonniges Bundesland. Gewitter führten am 4. August in Cottbus zur extremen Regenmenge von 102,6 l/m². Bereits am 3. August waren dort 48,6 l/m² gefallen. Mit insgesamt 151,2 l/m² brachten die beiden Tage dort mehr als zweieinhalbmal so viel Niederschlag wie ein durchschnittlicher August mit 69,0 l/m².

    Sachsen-Anhalt: Bei 17,7°C (16,9°C) fielen in Sachsen-Anhalt mit rund 240 l/m² 138 Prozent des Solls (174 l/m²). Die Sonne schien etwa 663 Stunden (610 Stunden).

    Sachsen: Hier errechneten die DWD-Experten 17,5°C (16,5°C), rund 220 l/m² (222 l/m²) und etwa 653 Sonnenstunden (609 Stunden). In Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge sank das Quecksilber im Sommer 2014 am tiefsten: In der Nacht zum 2. Juni zeigte das Thermometer dort 0,0°C. Hagelkörner mit einem Durchmesser bis zu sechs Zentimeter richteten am 11. Juni im Raum Görlitz schwere Schäden an.

    Thüringen: Im Sommer 2014 gehörte Thüringen mit 16,9°C (15,8°C) zu den kühleren Bundesländern. Die Niederschlagsmenge summierte sich auf etwa 276 l/m² (210 l/m²) und die Sonnenscheindauer auf rund 620 Stunden (592 Stunden).

    Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen, sonst oft eine der wärmsten Regionen Deutschlands, war im Sommer 2014 mit 16,8°C (16,3°C) das zweitkälteste Bundesland. Außerdem gehörte es mit 306 l/m² (240 l/m²) zu den Bundesländern mit dem meisten Niederschlag. Obwohl Nordrhein-Westfalen beim Sonnenschein 104 Prozent des Solls (554 Stunden) erreichte, landete es im Ländervergleich mit 573 Stunden nur auf dem letzten Platz. Schwere Gewitter mit Orkanböen von 144 km/h forderten am 9. Juni in Düsseldorf drei Menschenleben. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW ermittelte am 28. Juli in Münster nach einem Schwergewitter eine Niederschlagsmenge von 292 l/m² in sieben Stunden.

    Hessen: Hessen zählte mit 16,9°C (16,2°C) zu den kühleren Regionen. Mit rund 310 l/m² und damit 39 Prozent über dem Soll von 222 l/m², war es das zweitnasseste Bundesland. Die Sonnenscheindauer übertraf mit etwa 624 Stunden das Soll von 586 Stunden. Eine zwei Meter hohe Flutwelle verwüstete am 13. Juli Wallernhausen in der Wetterau. In Bad Schwalbach im Taunus verursachte am 10. August ein Tornado erhebliche Schäden.

    Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz betrug die Temperatur 17,0°C (16,3°C), der Niederschlag rund 290 l/m² (218 l/m²) und der Sonnenschein 630 Stunden (595 Stunden).

    Saarland: Das Saarland verzeichnete im Sommer 17,3°C (16,7°C) und rund 270 l/m² (226 l/m²). Mit etwa 613 Stunden erreichte es nur 97 Prozent des Solls (631 Stunden) und war damit eines der sonnenscheinärmsten Bundesländer.

    Baden-Württemberg: Für Baden-Württemberg notierten die DWD-Meteorologen 17,0°C (16,2°C). Mit etwa 345 l/m² (292 l/m²) war es das nasseste Bundesland. Beim Sonnenschein kam Baden-Württemberg mit rund 620 Stunden nur auf 97 Prozent des Solls (636 Stunden). Die in Deutschland höchste Temperatur des Sommers meldete am 9. Juni Rheinau-Memprechtshofen, südwestlich von Baden-Baden, mit 37,7°C. Extreme Wolkenbrüche bei schweren Gewittern ließen am 28. Juli in Emmingen-Liptingen bei Tuttlingen mit 109,4 l/m² die bundesweit größte Tagesmenge entstehen. Im Schwarzwald fiel mit bis zu 680 l/m² bundesweit der meiste Niederschlag des Sommers.

    Bayern: Bayern war mit 16,7°C (15,9°C) das kälteste Bundesland. Die Niederschlagsmenge betrug rund 295 l/m² (314 l/m²) und die Sonnenscheindauer etwa 638 Stunden (623 Stunden). Der Alpenrand war dabei die bundesweit sonnenärmste Gegend mit teilweise weniger als 500 Stunden. Nach einem Gewitter räumten am 3. August in Neunkirchen am Brand, östlich von Erlangen, Schneepflüge die Hagelkörner von den Straßen, die bis zu einem halben Meter hoch lagen.
    Alle in dieser Pressemitteilung genannten Jahreszeitenwerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten drei Tage der Jahreszeit verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.
    Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages“ unter www.dwd.de.

    Samstag, 23. August 2014

    Das Wetter plätschert vor sich hin. Sonne, Regen und Gewitter wechseln sich ab

    Vorhersage für Nordrhein-Westfalen für heute

    Heute Schauer und Gewitter. Nachts nachlassende Schauer; lokal Dunst und Nebel.
    Heute Mittag und am Nachmittag nimmt die Quellbewölkung weiter zu und es bilden sich vermehr kräftige Schauer und auch kurze Gewitter aus, die zum Abend allmählich schwächer werden. Bei Höchstwerten zwischen 14 Grad im höheren Bergland und 19 Grad in den Niederungen weht ein schwacher bis mäßiger, in Böen frischer Wind um Südwest. In der Nähe von Schauern und Gewittern sind auch starke, bei starken Entwicklungen auch stürmische Böen oder Sturmböen möglich. In der Nacht zum Sonntag klingen die Niederschläge überwiegend ab und die Bewölkung lockert vor allem im Rheinland auf; in Westfalen bildet sich Hochnebel. Bei nachlassendem Wind um Südwest liegen die Tiefstwerte zwischen 9 und 5 Grad. Es bilden sich bevorzugt in Tal- und Muldenlagen Dunstfelder aus.
    Letzte Aktualisierung: 23.08.2014, 14.34 Uhr
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    Sonntag, 17. August 2014

    Achtung! Heute und Morgen gibt es stürmische Böen

    Die Ausläufer eines Tiefs über der Nordsee nähern sich von Nordwesten her und überqueren NRW in der Nacht und am Montag.WINDBÖEN/STÜRMISCHE BÖEN:Heute Nachmittag treten verbreitet Windböen um 50 km/h (Bft 7) aus Südwest auf. Im Münsterland, im nördlichen Weserbergland, dem Aachener Raum und in exponierten Lagen sind einzelne stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) dabei.In der Nacht lässt der Wind nach von Süden her nach, sodass keine Warnungen mehr nötig sind.Am Montagvormittag nimmt der Wind wieder zu. Verbreitet treten dann kommt es zu starken Böen um 55 km/h (Bft 7).In den Hochlagen, dem Aachener Raum sowie in weiten Teilen Westfalens treten stürmische Böen (um 70 km/h) auf. Vom Weserbergland bis zum Teutoburger Wald sind auch Sturmböen (um 80 km/h, Bft 9) möglich. Zum Abend lässt der Wind nach. GEWITTER:Am Montag ziehen ab den Mittagsstunden von Nordwesten her Gewitter nach NRW. Dabei können dann stürmische Böen (um 70 km/h) auftreten.

    Letzte Aktualisierung: 17.08.2014, 16.34 Uhr

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    Freitag, 15. August 2014

    Freibadwetter nicht in Sicht

    So langsam verdrückt sich der Sommer. Temperaturen wie im Herbst mit Regen. Verschiedene Wettermodelle deuten in der kommenden Woche auf ein kräftiges Tiefdruckgebiet über Schweden und Norwegen hin. Das bedeutet für den Sommer nichts gutes. Trotzdem allen ein schönes Wochenende!
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    Dienstag, 12. August 2014

    Türkische Riviera bis zu 40 Grad- Duisburg momentan 15,3 Grad!

    Durch die Südwest- Wetterlage geht der Sommer in den nächsten Tagen auf Sparflamme. Maximal erreichen die Temperaturen nur noch zwischen 18 und 21 Grad. Dazu fallen in Duisburg Schauer mit Gewitter. Erst am Ende des Monats könnte ein Hoch noch den restlichen Sommer bringen. Lassen wir uns überraschen.
    Euer Norbert Michels
    Duisburg-Süd
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    Montag, 11. August 2014

    Sturmtief Bertha hat Duisburg verschont

    Sturmtief "Bertha" teils zahm wie eine Katze, teils wild wie ein Löwe

    Am gestrigen Sonntag sind die Ausläufer des ehemaligen tropischen
    Wirbelsturms "Bertha" über Deutschland hinweg gezogen und haben den
    Hochsommer zumindest vorübergehend beendet. Der Wirbelsturm gliederte
    sich am Wochenende dem nordwesteuropäischen Tief "Thekla" an und
    übernahm dessen Regie.

    Auf der Südflanke von "Ex-Bertha", die sich gestern mit Zentrum über
    den Britischen Inseln befand, wurde nochmals ein Schwall schwülwarmer
    Luft aus südlichen Breiten nach Deutschland geführt. Mit
    Sonnenunterstützung stiegen die Temperaturen im Osten und Südosten
    bis auf Werte von 32 Grad. Von Westen näherte sich dann aber rasch
    eine Kaltfront, die deutlich kühlere Luft im Schlepptau hatte. Sie
    flutete Deutschland am Abend und in der Nacht zum Montag von West
    nach Ost.

    Doch diese Wetterumstellung ging nicht überall still und leise
    vonstatten, denn die beiden Luftmassen zeigten deutliche
    Temperaturunterschiede, sodass direkt an der Luftmassengrenze starke
    vertikale Umwälzungen der Luft zu erwarten waren. Die kalte Luft
    schiebt sich dabei unter die warme Luft und hebt diese. Je größer die
    Temperaturdifferenz ist, desto stärker steigt die Luft demnach auf.
    Dabei entwickeln sich dann hochreichende Wolken, die nachfolgend
    kräftige Schauer und Gewitter bringen können, wobei wie in einem
    Paternoster warme Luft in die Höhe transportiert werden und kalte
    Luft gleichzeitig nach unten fällt.

    Durch diese vertikale Luftumwälzung können größere
    Windgeschwindigkeiten aus höheren Luftschichten als Böen zum Boden
    gemischt werden. Da auch Sturmtief Bertha vor allem im Westen und
    Norden ein ausgeprägtes Starkwindfeld in der Höhe mit
    Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h mit sich führte, ließ dies das
    Auftreten von schweren Sturmböen und lokal auch orkanartigen Böen
    erwarten.

    Gleichzeitig war die vor der kalten Luft gelagerte warme Luft auch
    sehr feucht, sodass die Wolken mit Werten von bis zu 60 l/qm über
    einen hohen potentiellen Wassergehalt verfügten, der dann in
    kräftigen Schauern und Gewittern als Niederschlag zum Boden fallen
    kann.

    Da zusätzlich Boden- und Höhenwind aus unterschiedlichen Richtungen
    wehten und somit eine starke Windscherung vorlag, war ein hohes
    Potential für die Ausbildung von sogenannten "Superzellen" bis hin zu
    Windhosen oder Tornados gegeben. Von den Vorhersagemodellen wurden
    dafür Signale hauptsächlich vorab der Kaltfront an einer
    Konvergenzlinie (vgl. Konvergenz unter www.dwd.de -> Wetterlexikon)
    prognostiziert.

    Viele meteorologische Parameter ließen daher für Meteorologen den
    Schluss zu, dass sich im Westen und Norden mit Durchzug der Kaltfront
    plus vorgelagerter Konvergenz unwetterartige Gewitter mit Starkregen,
    schweren Sturmböen und großkörnigem Hagel bilden würden. Insbesondere
    die hohen Windgeschwindigkeiten waren ein großes Gefahrenpotential,
    denn durch die volle Belaubung der Bäume kann der Wind diese voll
    angreifen und wie Streichhölzer umfallen lassen.

    In der Nachsicht mutete sich Bertha mit ihren Ausläufern vielerorts
    jedoch wie eine zahme Katze an. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und
    Niedersachsen fielen die Gewitter an der Luftmassengrenze wesentlich
    schwächer als erwartet aus. Auch die vorlaufende Konvergenz bildete
    sich dort nicht, da dichte Wolken die dafür notwendige Einstrahlung
    schon frühzeitig verhinderten.

    Weiter südlich, im Bereich von Rheinland-Pfalz sowie in Süd- und
    Mittelhessen, waren dagegen die Voraussetzungen für schwere Gewitter
    gegeben. Von Frankreich her bildete sich schon am Vormittag vor der
    Luftmassengrenze (Kaltfront) die besagte Konvergenzlinie aus, die
    sich im weiteren Verlauf nach Rheinland-Pfalz und Hessen hinein
    verlagerte. An dieser entwickelten sich in der Folge tatsächlich
    schwere Gewitter. Diese gingen teilweise mit schweren Sturmböen,
    lokal sogar orkanartigen Böen einher. In Bad Schwalbach im Taunus
    (Hessen) wurde in diesem Zusammenhang eine sogenannte "Funnel Cloud"
    beobachtet. Medien schreiben gleichzeitig von einer Windhose, die
    mitten durch den Ort zog. Die Folge waren große Schäden. Allein in
    Bad Schwalbach wurden über 60 Dächer abgedeckt. Aber auch von der
    Pfalz über Südhessen hinweg bis nach Unterfranken sorgten
    Gewitterböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 122 km/h (Weinbiet) für
    große Windbruchschneisen im Waldbestand.

    Der nachfolgenden Kaltfront fehlte dann jedoch im südlichen Teil
    weitgehend die Energie, sodass die Wetteraktivität an dieser auf dem
    Weg nach Osten sogar gebietsweise komplett ausfiel.

    Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
    Deutscher Wetterdienst
    Vorhersage- und Beratungszentrale
    Offenbach, den 11.08.2014

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    Samstag, 9. August 2014

    Was hat BERTHA am Sonntag vor!

    Am Sonntag ist alles möglich! Ex-Hurrikane Bertha schickt uns entlang der Kaltfront starke Sturmböen mit heftigen Gewittern zu. Ich bleibe dran, und melde mich mit aktuellen Informationen. 
    Bis dahin eine ruhigen Abend.

    Freitag, 8. August 2014

    Wetterlage Nordrhein-Westfalen- Gewitter Risiko steigt!

    Nach schwachem Hochdruckeinfluss greift heute Abend von Westen ein Ausläufer eines Tiefs bei den Britischen Inseln auf Nordrhein-Westfalen über. GEWITTER/STARKREGEN (UNWETTER):Heute Nachmittag sind westlich des Rheins vereinzelte STARKE GEWITTER möglich. Dabei kann es zu STARKREGEN um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem HAGEL und STÜRMISCHEN BÖEN um 70 km/h (Bft 8) kommen. In der Nacht zum Samstag breitet sich schauerartiger Regen mit eingelagerten GEWITTER ostwärts aus. Dabei kann STARKREGEN um 20 Liter pro Qm auftreten, lokal ist UNWETTER mit STARKREGEN um 30 Liter pro Qm möglich. Desweiteren muss mit STURMBÖEN um 80 km/h (Bft 9) gerechnet werden. Bis Samstagmittag ziehen die Niederschläge nach Osten ab.
    Letzte Aktualisierung: 08.08.2014, 10.34 Uhr
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    Sind die starken Niederschläge der letzten Wochen mehr als ein Zufall?


    Klimawandel verändert Häufigkeit einzelner Wetterlagen über Westeuropa
    Sind die starken Niederschläge der letzten Wochen mehr als ein Zufall?

    Offenbach, 7. August 2014 – Seit Anfang Juni vergeht kaum ein Tag, an dem die Medien nicht auch über Unwetter irgendwo in Deutschland berichten. Bilder von vollgelaufenen Kellern, überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume und aufgetürmten Hagelkörner prägen dann die Nachrichtensendungen. Ist der Klimawandel schuld? Die Starkniederschläge über Mitteleuropa wurden häufig durch feuchtwarme Luft im Bereich eines Tiefs verursacht, das meist direkt über Mitteleuropa lag. Mit Hilfe von Klassifikationen der jeweiligen Großwetterlagen ist es möglich zu statistischen Aussagen zu kommen. Entsprechende Analysen führt der Deutsche Wetterdienst (DWD) seit vielen Jahrzehnten durch.
    „Tief Mitteleuropa“ (TM) mit hohem Unwetterpotenzial
    Eine Großwetterlage ist definiert durch die Lage der Hochs und Tiefs über Europa sowie dem Nordostatlantik über eine Dauer von mehreren Tagen. Die Großwetterlage bestimmt dabei den wesentlichen Charakter des Wettergeschehens. Eine für Zentraleuropa immer wieder gefährliche Lage nennt sich "Tief Mitteleuropa". Für Deutschland bedeutet dies meist feuchtes und unbeständiges Wetter. Vor allem im Sommerhalbjahr besteht dabei eine erhöhte Gefahr für das Auftreten von Unwettern mit Starkniederschlägen und gelegentlich auch Überschwemmungen, insbesondere wenn sich daraus eine sogenannte Vb-Lage entwickelt, die oft mit extremen Niederschlägen in Mitteleuropa verbunden ist.

    In diesem Jahr herrschte bislang an 19 Tagen diese ansonsten eher seltene Großwetterlage. In der Folge musste der DWD im meteorologischen Sommer 2014, der von Juni bis August reicht, an bisher 36 von 66 Kalendertagen amtliche Unwetterwarnungen herausgeben. Immer wieder wurde auch die höchste Stufe der „extremen Unwetterwarnung“ ausgerufen. Noch mehr Tage mit dieser Wetterlage, nämlich 29, gab es im Jahr 2002, wobei es in der Folge im August zur Elbeflut kam.

    Mittlere Häufigkeit der Großwetterlage TM hat zugenommen
    Obwohl die Anzahl solcher Wetterlagen von Jahr zu Jahr sehr stark schwankt, steigt sie langfristig gesehen an. Nach einer vom DWD durchgeführten Studie gab es um 1950 im Schnitt 8 bis 10 solcher Wetterlagen pro Jahr, in heutiger Zeit dagegen schon meist zwischen 9 und 15. Das entspricht einem Anstieg von etwa 20 Prozent. Bis zum Jahr 2100 wird mit einem weiteren Anstieg auf eine Spanne zwischen 10 und 17 gerechnet. Die Szenarien deuten also an, dass wir künftig öfter mit solchen extremen Wetterlagen rechnen müssen.

    Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)

    Mittwoch, 6. August 2014

    Ein fürchterlicher Geruch im Duisburger Süden. Stadt sieht keine Gesundheitsgefahr!

    Ein fürchterlicher Gestank lag am Mittwochvormittag über weiten Teilen des Duisburger Südens. Die Stadt Duisburg schloss einen Störfall aus und machte die Aussage "Möglicherweise liegt es am Wetter". Tolle Aussage!!! Heute morgen hat es immer noch gestunken. Den Geruch habe ich besonders wahrgenommen in Duisburg-Großenbaum. Die Ursache(nicht bekannt), ist laut Stadt Duisburg( Landesamt für Umwelt )nicht gesundheitsgefährdend. Was für eine paradoxe Aussage. Man findet nicht die Ursache, behauptet aber"DER GERUCH IST NICHT GESUNDHEITSGEFÄHRDEND". Aber es liegt ja möglicherweise am Wetter! Leute, wir haben jeden Tag Wetter! 

    Montag, 4. August 2014

    Viele Keller bei Unwetter im Duisburger Norden überflutet

    Gestern sind in Duisburg viele Keller vollgelaufen. Besonders im Duisburger Norden hatte die Feuerwehr genug zu tun. Der Bereich Duisburge-Buchholz hatte Glück. Meine Wetterstation erfasste in drei Stunden 12 Liter Wasser.

    Sonntag, 3. August 2014

    Samstag, den 02.08.2014 Unwetter Duisburg

    Gewitter mit Starkregen haben in NRW für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller gesorgt. Düsseldorf hat große Regenmengen gemeldet. Meine Wetterstation hat für Duisburg-Süden 13,4 Liter registriert. Duisburg hat wieder Glück gehabt.
    video
     

    Nach dem Sturm Ela - Die wichtigsten Fragen und Antworten

    Die bisher am häufigsten gestellten Fragen und Antworten hat der Landesbetrieb Wald und Holz NRW hier zusammengestellt...

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    Samstag, 2. August 2014

    Gewitter in Anmarsch!

    Ein Tief über den Britischen Inseln steuert seine Kaltfront kommende Nacht über Nordrhein-Westfalen. Im Tagesverlauf wird die schwül-warme Luftmasse bereits davor von Westen her labil.Ab heute Mittag kommt es von Benelux her vielerorts zu STARKEN GEWITTERN mit STARKREGEN um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, HAGEL und WINDBÖEN um 50 km/h. Es ist damit zu rechnen, dass örtlich Unwetter durch SCHWERE GEWITTER mit HEFTIGEM STARKREGEN um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit auftreten, die vereinzelt von HAGEL um 2 cm und STURMBÖEN um 90 km/h begleitet sein können.In Ostwestfalen besteht die Gefahr erst ab dem Abend.In der Nacht verlagern sich die Gewitter nach Westfalen und schwächen sich etwas ab. In Ostwestfalen ist am Sonntagvormittag auch noch damit zu rechnen. Es sind die gleichen Wettererscheinungen wie heute tagsüber zu erwarten, ab der Nacht ist jedoch nicht mehr mit größerem HAGEL und STURMBÖEN zu rechnen.
    Letzte Aktualisierung: 02.08.2014, 10.34 Uhr 
    Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

    Donnerstag, 31. Juli 2014

    Das aktuelle Wetter aus Nordrhein Westfalen

    Von Nordwesten her ist trockenere Luft nach Nordrhein-Westfalen eingeflossen, die zunehmend unter Hochdruckeinfluss gerät. Bis Freitagmorgen werden keine warnrelevanten Wetterereignisse erwartet.
    Letzte Aktualisierung: 31.07.2014, 11.34 Uhr
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    Mittwoch, 30. Juli 2014

    Von Nordwesten her setzt sich zunehmend trockenere Luft in Nordrhein-Westfalen durch.

    Wetterberuhigung, mittags im Südosten noch letzte Schauer. In der Nacht örtlich Nebel.
    Heute Mittag kann es in der Südosthälfte noch letzte Schauer und Gewitter geben, die teils wieder kräftig ausfallen. Nachfolgend wird es jedoch überwiegend trocken und die Bewölkung lockert auf. Die Temperatur erreicht frischere 22 bis 25, im höheren Bergland 20 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig und im Bergland teils böig aus Nordwest. In der Nacht zum Donnerstag ist es überwiegend leicht bewölkt und trocken. Die Luft kühlt auf 14 bis 11 Grad ab.
    Letzte Aktualisierung: 30.07.2014, 11.34 Uhr
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    Dienstag, 29. Juli 2014

    Die Wetterlage im Ruhrgebiet

    Feuchtwarme, instabil geschichtete Luft ist in Nordrhein-Westfalen wetterbestimmend. Im weiteren Verlauf greift ein Tiefausläufer über. Auf der Rückseite setzt sich zum Mittwoch langsam Hochdruckeinfluss durch.SCHWERE GEWITTER/ HEFTIGER STARKREGEN (UNWETTER): Heute sind anfangs vereinzelt Gewitter mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter möglich. Dabei können auch STÜRMISCHE BÖEN um 70 km/h (Bft8) und HAGEL auftreten. Zum Nachmittag nimmt die Gewitteraktivität weiter zu. Dann sind UNWETTER durch SCHWERE GEWITTER mit HEFTIGEN STARKREGEN um 30 Liter pro Qm in kurzer Zeit möglich; lokal sind auch Mengen um 40 Liter möglich. Weiterhin sind stürmische Böen und Hagel möglich.Die Gewitter lassen in der Nacht zu Mittwoch nur langsam nach und gehen teilweise in schauerartigen Regen über, sodass weiterhin mit unwetterartigen Entwicklungen aufgrund von STARKREGEN gerechnet werden muss.HINWEIS: In einem Zeitraum von Dienstagnachmittag bis Mittwochmorgen halten die Niederschläge vor allem im Süden länger an. Insbesondere in Nordstaulagen von Rothaargebirge und Eifel sind großräumig über 40, lokal auch bis 60 Liter pro Quadratmeter möglich.
    Letzte Aktualisierung: 29.07.2014, 12.34 Uhr
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    Montag, 28. Juli 2014

    Übersicht zur Temperaturverteilung, Niederschlag und Sonnenscheindauer in Deutschland im Juni 2014 Deutscher Wetterdienst(DWD)

    Übersicht zur Temperaturverteilung, Niederschlag und Sonnenscheindauer in Deutschland im Juni 2014

    Mit Ausnahme einer kurzen, aber sehr intensiven Hitzeepisode um das Pfingstwochenende herum lagen die Temperaturen im Juni 2014 in Deutschland zumeist im mäßig warmen Bereich und damit etwa im Bereich der Normalwerte. Insgesamt fiel der Monat somit etwas zu warm aus. Gleichzeitig war es trotz der teils schweren Unwetter zum Ende der Hitzeperiode sowie recht ergiebiger Flächenniederschläge zum Ende des Monats erneut zu trocken und gleichzeitig auch wieder zu sonnig. Mit Ausnahme des Monats Mai war es damit im gesamten ersten Halbjahr 2014 fast durchweg zu warm, zu trocken und zu sonnenscheinreich.

    Die Mitteltemperatur von Deutschland lag bei 16,1°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 0,4°C zu warm, während es im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 um 0,7°C zu warm war. Damit ordnet sich der Juni 2014 als 39. wärmster seit 1901 und als 44. wärmster seit 1881 an der Grenze zwischen oberem und mittlerem Drittel der Monatsrangfolge ein.

    Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 51,4 mm gemessen. Das sind 26,3 mm oder 33,8 % weniger als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 33,2 mm oder 39,2 % weniger als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Juni 2014 war damit der 11. trockenste Juni in Deutschland seit 1901 und der 14. trockenste seit 1881.

    Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 232,2 Stunden. Das sind 30,5 Std. oder 15,1 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 34,0 Std. oder 17,2 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 15. sonnenscheinreichster Juni seit 1951 recht weit oben in der Monatsrangfolge ein.
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    Wetterlage aus Nordrhein Westfalen

    Ein Tief über Mitteleuropa verstärkt sich und führt aus Südosten feucht-warme Luft nach Nordrhein-Westfalen.Ab heute Mittag kommt es vielerorts zu STARKEN GEWITTERN mit STARKREGEN um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem HAGEL und STÜRMISCHEN BÖEN um 70 km/h. Örtlich treten Unwetter durch SCHWERE GEWITTER mit HEFTIGEM STARKREGEN um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit bzw. um 40 Liter pro Quadratmeter in 6 Stunden auf, die von GROSSEM HAGEL um 3 cm und STURMBÖEN um 90 km/h begleitet sein können.Nachts besteht diese Gefahr weiterhin, mit großem Hagel und Sturmböen ist dann aber nicht mehr zu rechnen.HINWEIS: Mit Unterbrechungen und Intensitätsschwankungen halten die Niederschläge gebietsweise bis Mittwochvormittag an. Insbesondere in Nordstaulagen von Rothaargebirge und Eifel sind bis dahin großräumig über 40 Liter pro Quadratmeter möglich.
    Letzte Aktualisierung: 28.07.2014, 11.34 Uhr
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    Sonntag, 27. Juli 2014

    Wetterlage und Bericht aus Nordrhein-Westfalen

    Nordrhein-Westfalen liegt in einer Zone mit schwachen Druckunterschieden. Mit dem Tagesgang wird die schwül-warme Luftmasse gebietsweise labil. Nachts greift ein Tiefausläufer auf den Westen über.In der Nordhälfte von NRW und in ganz Ostwestfalen muss heute im Tagesverlauf mit örtlich STARKEN GEWITTERN gerechnet werden. Dabei kann es zu STARKREGEN um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit und WINDBÖEN um 50 km/h kommen. Vereinzelt sind in diesen Gebieten Unwetter durch SCHWERE GEWITTER mit HEFTIGEM STARKREGEN um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich, die von kleinkörnigem HAGEL und STURMBÖEN um 75 km/h begleitet sein können.Kommende Nacht besteht die Gefahr von STARKEN GEWITTERN im Rheinland, punktuell können SCHWERE Gewitter dabei sein. Die dabei zu erwartenden Wettererscheinungen sind die gleichen wie heute tagsüber.
    Letzte Aktualisierung: 27.07.2014, 11.34 Uhr
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    Samstag, 26. Juli 2014

    Aktuelle Wetter- und Warnlage

    Aktuelle Wetter- und Warnlage


    Im Tagesverlauf insbesondere im Nordwesten und Süden teils kräftige Gewitter, Unwetter möglich. In der Nacht im Süden Starkregen.
    Im Bereich eines mitteleuropäischen Tiefs bleibt in ganz Deutschland sehr warme und labil geschichtete Luft wetterwirksam.Heute bilden sich mittags und nachmittags bei wechselnder Bewölkung mit Aufheiterungen erneut teils starke Schauer oder Gewitter. Dabei sind örtlich Unwetter mit heftigem Starkregen bis 40 mm in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen bis 90 km/h möglich. Gebietsweise scheint auch längere Zeit die Sonne.Vom östlichen Bayern bis nach Vorpommern sind die Gewitter wahrscheinlich seltener und es gibt längere Aufheiterungen oder sonnige Phasen; einzelne teils kräftige Gewitter sind aber auch in diesen Gebieten möglich.Nachts fällt im äußersten Süden, vor allem Richtung Alpen teilweise heftiger Starkregen, der von örtlichen Gewittern begleitet wird. Ansonsten lassen die Schauer und Gewitter langsam nach. Örtlich bildet sich Nebel.
    Letzte Aktualisierung: 26.07.2014, 11.56 Uhr
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    Donnerstag, 24. Juli 2014

    Aktuelle Wetterdaten, Bilder und Berichte von der Wetterstation Duisburg Buchholz


    Mittwoch, 23. Juli 2014

    Wettertaxi mit Gratis-App

    Alle Bürger sollen sich auf meine Homepage kostenlos über das Thema Wetter in Duisburg informieren. Es soll eine permanente Berichterstattung erfolgen. Echtzeit heißt, das wir bei Unwetter mit mobilen Messgeräten, Video und Fotoausrüstung am Unwetter vor Ort sind. Die Zusammenarbeit mit der Presse und Hilfsorganisationen werden gepflegt. 



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    Dienstag, 22. Juli 2014

    5 heiße Tage(ab 30 Grad) im Monat Juli

    Der Juli bescherte uns bis jetzt 5 heiße Tage mit mehr als 30 Grad. Die Wetterstation  Duisburg-Buchholz brachte es am 19.07.2014 um 16:35 auf glatte 36,2 Grad!
    Der Wetterdienst Meteomedia meldete 39,2 Grad in Göllheim in Rheinland-Pfalz, und der DWD 38,9 Grad in Saarbrücken und in Bad Kreuznach.Mal sehen was der Monat noch so bringt.

    Dienstag, 15. Juli 2014

    Zunehmend hochsommerlich - Gewittergefahr steigt zum Wochenende

    Am Donnerstag sind 30 Grad im Raum Duisburg möglich. Das kann noch bis zum kommenden Samstag getoppt werden. Dadurch steigt auch die Gewitterneigung. Wir bleiben dran und werden die Wetterlage eingehend analysieren.
    Copyright Norbert Michels http://wetter.cool

    Donnerstag, 10. Juli 2014

    Dauerregen überraschte 2 Tage Duisburg

    Die Himmelsschleusen waren in Duisburg an zwei Tagen voll geöffnet.

    Gestern(09.07.2014) sind 46,8 l/m²Wasser gefallen. Am Vortag waren es 26,4 l/m²Wasser. In nur 2 Tagen hatten wir insgesamt 73,2 l/m²Wasser. Diese Menge fällt eigentlich im gesamten Monat Juli!

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    Mittwoch, 9. Juli 2014

    Starkregen ohne Ende.....

    Meine Wetterstation registriert am Mittwoch, den 09.07. 2014 von 00:00 Uhr bis jetzt 20:34 Uhr- 44,2 l/m²Wasser. Tendenz steigend!
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